Kryochirurgie
Kryochirurgie ist eine minimal-invasive Behandlungsmethode, die bei Hunden und Katzen zur Entfernung oder Behandlung von Hautveränderungen und Tumoren eingesetzt wird. Sie basiert auf dem gezielten Einfrieren von Gewebe mit flüssigem Stickstoff, wodurch unerwünschtes Gewebe abstirbt und später vom Körper abgestoßen wird.

Anwendungsgebiete der Kryochirurgie bei Hund und Katze
Akupunktur kann bei verschiedenen Erkrankungen und Beschwerden helfen, insbesondere:
- Gutartige Hauttumore (z. B. Papillome, Adenome)
- Warzen und andere Wucherungen
- Fibrome und kleine Zysten
- Entfernung von überflüssigem Narbengewebe
- Behandlung von Hyperkeratosen oder Warzen im Maulbereich
Ablauf der Behandlung
- Voruntersuchung: Der Tierarzt untersucht die betroffene Stelle und entscheidet, ob die Kryochirurgie geeignet ist.
- Vorbereitung: In vielen Fällen ist keine Vollnarkose erforderlich, nur eine leichte Sedierung oder Lokalanästhesie.
- Einfrieren des Gewebes: Flüssiger Stickstoff wird mit einer Sonde oder einem Spray auf das Gewebe aufgetragen.
- Absterben des Gewebes: Das gefrorene Gewebe stirbt in den folgenden Tagen ab und fällt nach und nach ab.
- Heilungsphase: Die Stelle heilt in 1-3 Wochen ab, in seltenen Fällen dauert es etwas länger.

Vorteile der Kryochirurgie
- Schmerzarm und meist ohne Vollnarkose durchführbar
- Schnell und unkompliziert
- Geringe Infektionsgefahr, da kein Schnitt notwendig ist
- Geringe Narbenbildung
- Besonders geeignet für ältere oder narkoseempfindliche Tiere
Nachteile und mögliche Risiken
- Mehrere Sitzungen können erforderlich sein
- Nicht für tief sitzende Tumore geeignet
- Gewebe stirbt erst langsam ab, was für manche Halter ungewohnt aussieht
- Temporäre Schwellungen oder Hautirritationen möglich
- Nicht für tief sitzende Tumore geeignet
Die Kryochirurgie ist eine schonende Alternative zur chirurgischen Entfernung bestimmter Hautveränderungen und kann besonders für ältere oder geschwächte Tiere eine gute Lösung sein. Bei Verdacht auf bösartige Tumore ist jedoch oft eine weiterführende Untersuchung oder Biopsie erforderlich, bevor die Behandlung durchgeführt wird.