Untersuchung & Vorsorge




Durch gezielte Beratung und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können schwere Erkrankungen Ihres Tieres, insbesondere im höheren Alter, verhindert oder zumindest abgeschwächt werden.
Bedenken Sie aber: im Gegensatz zur Humanmedizin fehlt dem/der Tierarzt/Tierärztin das Patient-Arzt-Gespräch, aus dem der Arzt bei Ihnen allein durch Rückfragen Schlüsse ziehen kann und dies zur Diagnostik beiträgt. In der Tiermedizin sind wir deshalb deutlich mehr auf Medizintechnik angewiesen.
Wie alt wäre Ihr Haustier als Mensch ?


Diese Empfehlungen beruhen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Tiermedizin und unserer klinischen Erfahrung.
Mittlerweile leiden aufgrund der Überzüchtungen oft auch junge Tiere unter 3 Jahren schon an chronischen Erkrankungen (z.B. Herzinsuffizienz der Katze), die ohne erweiterte Untersuchungen unentdeckt bleiben.
Impfungen – Nur das Wichtigste impfen
Wir wollen nur die wichtigsten Impfungen empfehlen, die individuell unterschiedlich sind. Dies gilt in der Kleintiermedizin für Hunde, Katzen, Frettchen und Kaninchen. Dabei müssen bei den einzelnen Tierarten noch unterschiedliche Haltungsbedingungen, mögliche Reisen in Urlaubsländer, Aufenthalte in Tierpensionen und chronisch bestehende Erkrankungen berücksichtigt werden. Damit empfiehlt sich für jedes Tier eine eigene individuelle Impfung, die wir mit Ihnen eingehend besprechen können. Die Impfschemata basieren auf den aktuellen Empfehlungen der heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Dabei gilt es, sich auf die wirklich wichtigen Impfungen zu konzentrieren und dafür eher eine hohe Durchimpfung mit wenigen wichtigen Impfungen bei vielen Tieren zu erreichen.
Folgende Impfungen sind dringend zu empfehlen:
- Hunde: Staupe, Parvovirose, Leprosirose, Hepatitis contagiosa canis, Tollwut
- Katzen: Katzenseuche, Katzenschnupfen, (Tollwut)
- Kanninchen: Myxomatose, RHD 1 & 2
Weitere mögliche Impfungen, die aber individuell im Einzelgespräch erörtert werden sollten:
- Zwingerhustenkomplex
- Leishmaniose
- Borreliose
- Leukose
- Hautpilz
Chippen / Kennzeichnung – hochwertige Transponder
Wir verwenden moderne Bio-Tec-Transponder, keine Billigprodukte.
Seit 1.1.2016 besteht in Hamburg für Hunde ab Vollendung des 6. Lebensmonats eine Chippflicht.
Für Katzen, die Freilauf haben, ist die elektronische Kennzeichnung nicht Pflicht, aber dennoch sehr empfehlenswert. Der Chip wird per Injektion an der linken Halsseite unter die Haut implantiert. Es gibt viele verschiedene Implantate. Wir verwenden die Implantate mit als Bio-Tec-Transponder. Es handelt sich um einen Mikrochip mit einer gewebefreundlichen Biopolymer-Umhüllung. Diese sind zwar etwas hochpreisiger, aber auch deutlich hochwertiger, als viele andere Billigprodukte.