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Leptospirose: Impfung beim Hund

Das klinische Krankheitsbild der Leptospirose des Hundes ist stark variabel. Klassisch ist die Verlaufsform mit Gelbsucht und Leberver- änderungen. Doch treten in letzter Zeit auch akute Niereninsuffizienz und pulmonale Veränderungen mit Einblutungen in die Lunge auf.

Hauptinfektionsmonate für Leptospirose sind Juli bis Dezember. Vor allem große Hunde aus ländlichen Gebieten sind betroffen. Die An-steckung erfolgt vor allem über infektiösen Urin, Wasserkontamination (z.B. lang stehende Pfützen, Seen), Futtertiere, Bisse und beim Deckakt.

Katzen infizieren sich dagegen selten. Wildtiere, vor allem Mäuse, sind ein großes Erregerreservoir. Da es sich um eine Zoonose (übertragbare Krankheit auf den Menschen) handelt, die beim Menschen einen dramatischen Verlauf nehmen kann, ist Leptospirose bereits bei hinreichendem Verdach auf eine Infektion mit Antibiose zu behandeln. Der Impfschutz ist sehr wichtig, allerdings nur ein knappes Jahr wirksam. Hunde mit hohem Risiko, wie Jagdhunde, müssen evtl. sogar alle 6 Monate geimpft werden.

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